Extremsportlerin Steffi Saul kommt am 23. Oktober ins GiG

Extremsportlerin Steffi Saul kommt am 23. Oktober ins GiG

Sie ist den Remstal-Höhenweg am Stück gelaufen: mitten im Winter bei Eiseskälte und Schneefall. Etwas 250 Kilometer weit nonstop, 66 Stunden lang. Sie ist die Eismeile geschwommen, als erste Frau in Deutschland: 1609 Meter weit. Bei knapp vier Grad Wassertemperatur, bekleidet nur mit einem Badeanzug. Steffi Saul, 35 Jahre, wird oft gefragt: Warum machst Du das bloß? 

Die Extremsportlerin aus Welzheim kommt am Dienstag, 23. Oktober, ins GiG. Im Gespräch mit Martin Tschepe, Journalist und Extremschwimmer des SV Ludwigsburg, wird Steffi diese und andere Fragen beantworten. Sie wird auch von ihrem neuesten Sportabenteuer berichten, das am 28. Oktober beginnt: ein 300-Kilometer-Gewaltmarsch, in voller Feuerwehrmontur. Die Ausrüstung wiegt rund 25 Kilogramm und sei „nicht wirklich komfortabel“, sagt die Sportlerin, die in ihrer Jugend übrigens kaum Sport betrieben hat. “Ich war mal der faulste Mensch”, sagt sie und lacht. Mit der ziemlich verrückten 300-Kilometer-Aktion will Steffi Saul Geld sammeln für die Knochenmarkspender-Datei. Bis dato hat sie mit ihren Projekten nach eigenen Angaben rund 35.000 Euro erlaufen. 

Die 300 Kilometer in Feuerwehrmontur wären ein Weltrekord, sagt Steffi Saul und erklärt: „Das wird so grenzwertig wie noch nie.“  Sie werde spätestens alle 24 Stunden ein bisschen schlafen müssen und mindestens fünf Tage lang unterwegs sein.  

Das Sportgespräch im GiG beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei – Spenden für Steffis Aktion sind indes willkommen, am 23. Oktober bei uns im GiG sowie jederzeit während und nach dem 300-Kilometer-Gewaltakt, der in Welzheim beginnt und endet.

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